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Willkommen auf dem Webauftritt des Cevi Regionalverband Zürich Schaffhausen Glarus (RV Region ZH - SH - GL) - Website of the YMCA/YWCA in Zurich, Schaffhausen and Glarus. ( D i e s e r T e x t i s t n i c h t s i c h t b a r , s o r g t a b e r f ü r d i e k o r r e k t e B r e i t e d e s L a y o u t s . )


Bericht aus Bangladesch

nach dem Zyklon

von Esther Kohli v/o Vela

Fuer 5½ Monate leiste ich einen durch Horyzon organistierten Volontaireinsatz beim YWCA Bangladesch. Ich kam direkt nach dem Zyklon in Dhaka an. Nun mehr als eine Woche nach dem Desaster konnte ich mit einer Mitarbeiterin vom YWCA Dhaka und einer anderen Volontaire verschiedene betroffenen Gebiete in Barisal besuchen.

Wir wurden fuer zwei Tage beim YWCA Barisal aufgenommen.

Was ich in den Slumareas zu Gesicht bekam war fuer mich einfach unvorstellbar vorher. Die Menschen hatten alles verloren, ausser ihren laechelnden Gesichtern. Ich habe noch nie in meinem Leben so starke Menschen gesehen.

Einige der Slumbewohner mussten ihr frueheres Zuhause verlassen, weil die Regierung das Land wollte, so bildeten sie sich eine neues Zuhause an einem anderen Ort. Nun nach dem Zyklon haben sie wieder ihr Haus verloren.

Das Schicksal von Kanchan Howlader

Kanchans Frau ist im Mikro-Kredit Programm des YWCA Barisal. Seine Familie sowie alle anderen des Borofkol-Slums fanden waehrend des Zyklons zuflucht in einem rebusten Haus.

Das Dach meines Hauses wurde weggeblasen und eine neue Plastikblache kostete mich viel Geld. Ich bin ein Rikschafahrer und darf nicht aufgeben mit meiner Arbeit. Doch an manchen Tagen habe ich einfach nicht die Kraft dazu. Es kommt so vieles dazu was das Leben schwieriger macht. Auf die Frage, wie er seine Zukunft sehe, antwortet Kanchan uns: Ich weiss nicht wie wir ueberleben koennen.

Nach bereits zwei Ueberschwemmungen und nun dem Zyklon steigt der Preis von Lebensmittel staendig an. Fuer einige Tage mussten wir ohne Essen durchkommen, denn die Regierung hat uns keine Hilfe gegeben. Und mit dem Reis den wir hatten, konnten wir nichts anfangen, da wir keine Kochmoeglichkeit hatten. Wir brauchen Wasser und Nahrung.

Ebenfalls besuchten wir upen char, eine der vielen kleinen Inslen. Sobald wir auf der Inseln angekamen wurden wir von den den Bewohnern umkreist. So viele Menschen haben ihr Zuhause verloren. Das ganze Gebiet war ueberschwemmt und stand den Leuten bis zum Hals.

Mein Ziel ist es um Hilfe vom Ausland zu bitten, denn Bangladesch ist auf diese Hilfe nun umsomehr angewiesen. Der Wiederaufbau ist ein ebenso wichtiger Aspekt wie die Soforthilfe und wird lang andauern. Daher ist eine finanzielle Unerstuetzung nie zu spaet. Naechste Woche werde ich bei einem der betroffenen YWCA im Nothilfeprogramm mitwirken. Ich moechte durch diesen Bericht und kuenftige Berichte den Menschen in der Schweiz die Situation in Bangladesch aus Sicht einer Schweizerin naeher bringen.

Vielen Dank fuer Ihre Hilfe.

Konto-Nr: 80 9113-4 mit dem Vermerk "Wirbelsturm Bangladesch" Spenden laufen ueber Horyzon, da eine Zusammenarbeit zwischen der Organsiation und dem YWCA Bangladesch besteht.


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